FP-03-2020 Merkmale Gefährdungsanalyse

Anforderungen an Gutachten zur Gefährdungsanalyse nach TrinkwV §§ 3 Nr. 13, 16 Abs. 7 und die erforderlichen Qualifikationen der durchführenden Sachverständigen nach VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 sowie der UBA-Empfehlung für die Durchführung einer Gefährdungsanalyse vom 14.12.2012.

Die Überschreitung des technischen Maßnahmen-wertes für Legionellen ist ein eindeutiger Hinweis auf technische und/oder betriebstechnische Mängel in der betreffenden Trinkwasser-Installation.
Entsprechende Maßnahmen zur Beseitigung der Mängel müssen unverzüglich vom Betreiber eingeleitet werden. Dazu gehört grundsätzlich die hygienisch-technische Überprüfung der Trinkwasser-Installation im Sinne einer Gefährdungsanalyse. Die Definition einer Gefährdungsanalyse nach § 3 Nr. 13 TrinkwV beinhaltet bereits im Wortlaut eine (hygienisch/technische) Analyse möglicher Gefährdungen für die jeweiligen Nutzer, die sich aus den individuellen technischen und betriebstechnischen Gegebenheiten einer Trinkwasser-Installation ableiten lassen. Grundlage einer solchen Gefährdungsanalyse muss eine persönliche Inaugenscheinnahme (Ortsbesichtigung) eines Sachverständigen sein.

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